Unterwegs auf Kos
Die griechische Insel entzückt jeden, der schon mal die Gelegenheit hatte, dort Urlaub zu machen. Von Wien ging es direkt nach Kos. Vom Flughafen wurde ich gleich direkt zum Hotel in Agios Fokas gebracht. Die Gegend um Agios Fokas ist auf Grund der vielen Radwege sehr beliebt bei Radfahrern. Im Hotel blieb Zeit, um sich ein wenig frisch zu machen und etwas später besuchte ich die nur 2 km entfernten Schwefelquellen von Agios Fokas, ein Naturphänomen der besonderen Art: die Quellen liegen direkt am Meeresrand und bieten das Gefühl eines Thermalbades in freier Natur.
Am darauffolgenden Tag machte ich mich nach Kos Stadt auf. Kos Stadt wurde 366 v. Chr. gegründet und ist seitdem die Hauptstadt der Insel. An der Hafenpromenade prägen Bauten aus italienischer Besatzungszeit das Stadtbild, in den engen Gassen der Altstadt sind ehemalige Moscheen Zeugen der Vergangenheit. Das mittelalterliche Kastell, eines der ältesten und schönsten im ganzen mediterranen Gebiet, sollte man auf jeden Fall besichtigen. Auch die bekannte „Barstraße“, das nächtliche Vergnügungsviertel und die belebten Stadtstrände mit vielen Tavernen und Bars machen Kos Stadt für viele Besucher zum beliebten Urlaubsziel.
MehrReisebericht Kreta – „Kalimera Kreta!“
Am südlichen Rand der Ägäis taucht sie auf, die größte Insel Griechenlands und zugleich die fünftgrößte Europas, Kreta. Eine Insel der Superlative, zu mehr als drei Vierteln bestehend aus Gebirge. Von der geographischen Lage her ist man schon fast in Afrika, von hier sind es nur noch knapp 200 Kilometer bis Libyen und die Insel driftet ständig weiter Richtung Süden. In schätzungsweise 10 Millionen Jahren wird sie dann an den Küsten Afrikas angekommen sein.
Wer nach Kreta reist, bekommt zuerst nur einen kleinen Eindruck von den gewaltigen Gebirgszügen und der Insel. Vier Hochgebirgsgruppen lassen sich auf Kreta entdecken, im Westen die Lefka Ori (weißen Berge) mit ihrem 2452 Meter hohen Pachnes, daran schließt sich das Ida-Massiv mit seinem 2456 Meter hohem, zugleich der höchste Berg Kretas, Timios Stavros an. Weiter Richtung Osten kommt dann das Dikti-Gebirge mit seinem 2148 Meter hohen Dikti und ganz im Osten schließt das mit dem “nur” 1476 Meter hohem “Thriptis”; ein Berg, der die weiteren Namen “Aféndis Kavoúsi”, “Aféndis Stavroménos” trägt, die Gebirgswelt ab. Im Norden Kretas gleiten die Berge alle sanft ins Meer ab und bilden dadurch große Küstenebenen, fast alle wichtigen Städte und Touristenzentren sind hier an der Nordküste zu finden. Anders die Südküste und hier vor allen Dingen der Südwesten. Die 2000 Meter hohen Berge reißen hier einfach ab und beenden die Insel, Kreta ist hier fast durchgehend eine Steilküste, hie und da findet sich zwischen den hohen Klippen ein kleiner, einsamer Sand- oder Kiesstrand, und auch das eine oder andere Dorf ist hier zu finden.
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