Australien, der 5. Kontinent
Australien ist für mich eines der aufregendsten Reiseziele, die es gibt. Kaum ein Land kann eine derartig vielfältige Landschaft, Flora und Fauna vorweisen, wie „Down Under“. Ich hielt lange an meinem Traum fest, Australien bereisen zu können. Letztes Jahr war es endlich so weit. Ich sollte den wahrscheinlich schönsten Urlaub meines Lebens erleben.
Eines war klar, ich wollte in meinem Urlaub so viel, wie möglich von Australien zu Gesicht bekommen. Ich entschied mich für eine Rundreise, die in Sydney beginnen und in Cairns enden sollte. Sydney empfing mich mit fantastischem Wetter. Da ich meine Reise im November antrat, profitierte ich von herrlichsten Temperaturen, da in Australien der Sommer begann. Um meinen Biorhythmus nicht durcheinander zu bringen, hielt ich mich auf den Beinen, als ich den Flughafen gegen Mittag verließ. Da ich ein Hotelzimmer in der Innenstadt gebucht hatte, begab ich mich sofort auf Sightseeingtour, um die ersten Highlights von Sydney hautnah zu erleben. Erster Anlaufpunkt war der Sydney Tower, der mir den schönsten Blick über die Metropole gewähren sollte. Der 305 Meter hohe Turm war bereits von außen atemberaubend. Die Aussichtsplattform befand sich in etwa 250 Metern Höhe, daneben konnten ein Café und Restaurant besucht werden. Ich wurde wahrlich nicht enttäuscht, das Panorama war gigantisch.
MehrVilamendhoo im Süd-Ari-Atoll
Nach einem doch recht ermüdenden elf-stündigen Flug mit Condor kam ich endlich auf meinen Trauminseln, den Malediven, an. Allein der Anflug auf Male lässt jedem Urlauber den Atem stocken. Die Landebahn ist recht kurz, davor und dahinter Wasser, aber der Pilot war ein Meister seines Berufes und brachte die Maschine sicher zum Stehen. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten hatte ich ungefähr 1 ½ Std. Zeit bis mich das Malediven Air Taxi ins Süd-Ari-Atoll auf die Insel Vilamendhoo bringen sollte. Auch dieser Flug mit einem schon recht marode wirkenden Wasserflugzeug war nicht weniger spektakulär. Ca. 30 Minuten später sah ich mein Eiland in der Sonne glänzen!
Ich wurde am Steg direkt vom Servicepersonal mit einem erfrischenden Getränk in Empfang genommen und zur Rezeption begleitet. Hier befindet sich ferner die Möglichkeit des Geldumtausches und der Deponierung von Wertsachen. Nach kurzen Check-in brachte mich ein Mitarbeiter zu meinem Bungalow. Diese liegen eingebettet in üppige Vegetation direkt am Strand, sind jedoch vom Wasser aus nicht sichtbar. Schon der Weg zu meiner Unterkunft war ein Traum, denn auf den Malediven heißt es: Schuhe aus. Die gesamte Anlage ist barfuß begehbar.
MehrUnterwegs auf Kos
Die griechische Insel entzückt jeden, der schon mal die Gelegenheit hatte, dort Urlaub zu machen. Von Wien ging es direkt nach Kos. Vom Flughafen wurde ich gleich direkt zum Hotel in Agios Fokas gebracht. Die Gegend um Agios Fokas ist auf Grund der vielen Radwege sehr beliebt bei Radfahrern. Im Hotel blieb Zeit, um sich ein wenig frisch zu machen und etwas später besuchte ich die nur 2 km entfernten Schwefelquellen von Agios Fokas, ein Naturphänomen der besonderen Art: die Quellen liegen direkt am Meeresrand und bieten das Gefühl eines Thermalbades in freier Natur.
Am darauffolgenden Tag machte ich mich nach Kos Stadt auf. Kos Stadt wurde 366 v. Chr. gegründet und ist seitdem die Hauptstadt der Insel. An der Hafenpromenade prägen Bauten aus italienischer Besatzungszeit das Stadtbild, in den engen Gassen der Altstadt sind ehemalige Moscheen Zeugen der Vergangenheit. Das mittelalterliche Kastell, eines der ältesten und schönsten im ganzen mediterranen Gebiet, sollte man auf jeden Fall besichtigen. Auch die bekannte „Barstraße“, das nächtliche Vergnügungsviertel und die belebten Stadtstrände mit vielen Tavernen und Bars machen Kos Stadt für viele Besucher zum beliebten Urlaubsziel.
MehrTraumhafte Reise in die Toskana
Die liebliche Landschaft des Chiantigebiets faszinierte bereits die Künstler der Renaissance – auch ich bin von der Toskana begeistert. Das Gebiet, in dem Oliven und erlesene Reben gedeihen, bietet Köstliches aus Küche und Keller: Genuss spielt hier zweifellos die erste Geige, wie ich feststellen konnte!
Ich entschied sich für einen Direktflug mit Lufthansa von München nach Florenz. Am besten schnappt man sich nach Ankunft am Flughafen gleich einen Mietwagen, um problemlos zu den einmaligen Orten und Landschaften des schönen Gebiets zu gelangen.
Vom Flughafen machte ich mich gleich auf den Weg in die Innenstadt von Florenz. Ich genoss einen wunderbaren Caffè Latte in einem der hübschen Cafés der Stadt, um erst mal richtig „anzukommen“ und den italienischen Flair einzufangen. Anschließend machte ich mich auf dem Weg zum Hotel, in dem ich die nächsten Tage verbringen würde. Das Hotel Sorgente Roveta**** befindet sich in einer typisch toskanischen Hügellandschaft bei San Vincenzo a Torri mit Blick auf die 22 Kilometer entfernte Stadt Florenz. Dieses Hotel vereint den Charme einer antiken toskanischen Villa mit modernstem Komfort. Das Essen im Hotel ist ganz hervorragend, am besten genießt man seine Mahlzeiten auf der hübschen kleinen Terrasse. Nach einem Ausflug kann man im hoteleigenen Freibad ein paar Runden schwimmen oder einen schönen Spaziergang durch die unberührte Landschaft machen.
MehrUnterwegs in Thailand, wo das Lächeln zurückkehrte!
Die Reise begann entspannt mit einem Austrian Airlines Flug ab Salzburg via Wien direkt nach Bangkok. Bei einem 10-stündigen Flug empfiehlt sich leichtes Essen, deshalb ließ ich ein vegetarisches Essen vorreservieren. Die Einreiseformalitäten waren unkompliziert, der Transfer in unser Hotel Menam Riverside erfolgte mit einiger Verspätung. Das Hotel der gehobenen Mittelklasse liegt direkt am Fluss Chao Phraya und empfiehlt sich absolut durch seine Lage, da man mit den Expressbooten durchaus schneller weiter kommen kann, um die Sehenswürdigkeiten aus einer anderen Perspektive zu erkunden. Der Fahrpreis beträgt ein paar Bhat und die Fahrt ist frei von Hektik.
Wer sich durch die faszinierende Mischung aus traditioneller Kultur und dem 21. Jahrhundert fortbewegen möchte, der nimmt allerdings ein Taxi, welches übrigens das günstigste weltweit ist. Eine andere Möglichkeit ist das Tuk-Tuk. Unbedingt vorher den Preis aushandeln, Kopf einziehen und los geht’s. Das Dreiradtaxi ist das beliebteste Fortbewegungsmittel für Touristen. Aber Achtung vor den sogenannten Stadtrundfahrten, die enden meistens in mehreren teuren Geschäften. Ich habe es natürlich auch ausprobiert und es war wirklich lustig, man sollte aber schauen, dass die Tour nicht zu lange wird, da man den Abgasen des Straßenverkehrs nicht entkommt. Die Mischung aus fernöstlicher Gelassenheit und dem hektischen Treiben der Millionenstadt (ca. 9 Mio. Einwohner) ist einfach faszinierend! Zwischen Wolkenkratzern erheben sich im Bangkoker Verkehrsgewühl prächtige Tempel, wo Mönche in orangefarbenen Gewändern und gläubige Buddhisten in Meditation versinken.
MehrReisebericht Kreta – „Kalimera Kreta!“
Am südlichen Rand der Ägäis taucht sie auf, die größte Insel Griechenlands und zugleich die fünftgrößte Europas, Kreta. Eine Insel der Superlative, zu mehr als drei Vierteln bestehend aus Gebirge. Von der geographischen Lage her ist man schon fast in Afrika, von hier sind es nur noch knapp 200 Kilometer bis Libyen und die Insel driftet ständig weiter Richtung Süden. In schätzungsweise 10 Millionen Jahren wird sie dann an den Küsten Afrikas angekommen sein.
Wer nach Kreta reist, bekommt zuerst nur einen kleinen Eindruck von den gewaltigen Gebirgszügen und der Insel. Vier Hochgebirgsgruppen lassen sich auf Kreta entdecken, im Westen die Lefka Ori (weißen Berge) mit ihrem 2452 Meter hohen Pachnes, daran schließt sich das Ida-Massiv mit seinem 2456 Meter hohem, zugleich der höchste Berg Kretas, Timios Stavros an. Weiter Richtung Osten kommt dann das Dikti-Gebirge mit seinem 2148 Meter hohen Dikti und ganz im Osten schließt das mit dem “nur” 1476 Meter hohem “Thriptis”; ein Berg, der die weiteren Namen “Aféndis Kavoúsi”, “Aféndis Stavroménos” trägt, die Gebirgswelt ab. Im Norden Kretas gleiten die Berge alle sanft ins Meer ab und bilden dadurch große Küstenebenen, fast alle wichtigen Städte und Touristenzentren sind hier an der Nordküste zu finden. Anders die Südküste und hier vor allen Dingen der Südwesten. Die 2000 Meter hohen Berge reißen hier einfach ab und beenden die Insel, Kreta ist hier fast durchgehend eine Steilküste, hie und da findet sich zwischen den hohen Klippen ein kleiner, einsamer Sand- oder Kiesstrand, und auch das eine oder andere Dorf ist hier zu finden.
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